Blaue Wirtschaft wächst 2021 wieder (+9,3 %), ist aber noch weit von den Werten vor dem Kovid entfernt

225 Tausend Unternehmen produzieren 56 Milliarden Euro Roms "Kapital" der Meereswirtschaft


Economy - published on 24 August 2022


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Quelle: Pressestelle des Centro Studi Tagliacarne
Rom, 23. August 2022 – Der von der Meereswirtschaft erwirtschaftete Reichtum wächst im Jahr 2021 erneut, und zwar um 9,3 % im Vergleich zu 2020, wodurch sich der von den Unternehmen des
Sektors erwirtschaftete Mehrwert auf fast 56 Milliarden Euro erhöht. Insgesamt gibt es 225.000 Unternehmen in der blauen Wirtschaft, das sind 3,7 % der Gesamtunternehmen, von denen knapp zwei
Drittel im Tourismus tätig sind. Die Region Latium liegt bei der Anzahl der Unternehmen im Seeverkehrssystem an der Spitze (15,5 %), Rom führt die Rangliste der Provinzen mit fast 30 000
Unternehmen in diesem Sektor an (13 %).
Dies geht aus einer Analyse des Studienzentrums Tagliacarne zum 10. Sea Economy Report hervor, die es im Auftrag der Handelskammer Frosinone Latina, Informare und Unioncamere
durchgeführt hat.
Nach dem drastischen Rückgang im Jahr 2020, der zu Verlusten in Höhe von 8 Milliarden Euro geführt hatte, kehrte der Sektor der blauen Wirtschaft im vergangenen Jahr den Trend um. Sie
produzierte 56 Mrd. EUR, aktivierte aber dank ihrer Multiplikatorkapazität insgesamt 156,7 Mrd. EUR in der gesamten Lieferkette, direkt und indirekt. Der Generaldirektor des Studienzentrums
Tagliacarne
, Gaetano Fausto Esposito, wies darauf hin und fügte hinzu, dass die guten Leistungen des Tourismus- und des Logistiksektors, zwei sehr wichtige Komponenten der maritimen
Wirtschaft, darauf hindeuten, dass es auch 2022 sehr ermutigende Ergebnisse geben wird, die dazu führen werden, dass der Sektor schon in diesem Jahr die Werte von 2019 übertreffen wird.
Im Seetourismus nehmen Beherbergungs- und Verpflegungsdienstleistungen mit 107.000 Unternehmen den größten Anteil ein, die zusammen mit Sport- und Freizeitaktivitäten (33.684 Unternehmen) 62,4 %
des blauen Unternehmertums ausmachen. Es folgt die Fischereiindustrie (33.601) mit einem Anteil von 15 %, gefolgt vom Schiffbau mit 13 % (28.489).
Die territoriale Verteilung der blauen Unternehmen spiegelt unweigerlich die Verbindung der Gebiete mit dem Element Meer wider. In absoluten Zahlen sind 47,9 % der Unternehmen der maritimen
Wirtschaft, d. h. fast die Hälfte der nationalen Gesamtzahl, im Süden angesiedelt (107.568 Unternehmen), weitere 26,2 % im Zentrum (58.755), während der Anteil des Nordostens 14,8 % und der des
Nordwestens 11,2 % beträgt.
Im Einzelnen hat der Sektor Beherbergungs- und Gaststättengewerbe im Zentrum ein höheres Gewicht (52,8 %) und im Süden (49,9 %). Während die Fischereiindustrie im Nordosten (23,9 %) und im Süden
(15,8 %) überdurchschnittliche Werte aufweist.
Auf regionaler Ebene konzentrieren sich in Latium (15,5 %), Kampanien (14 %) und Sizilien (12,3 %) über 40 % der Fischereibetriebe.
In der Rangliste der Provinzen liegt Rom mit 29.728 blauen Betrieben an der Spitze, dicht gefolgt von Neapel mit mehr als 22.000 Betrieben und, mit etwas Abstand, Venedig mit 9.526 Betrieben an
dritter Stelle. (…)
Übersetzung von Riccardo Nachtigal – Stageur Redaktion TrevisoBellunoSystem

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